Jetzt! - Improvisierte Begegnung von Tanz und Musik, von Sprache und Bewegung,
von Live-Painting und Live-Elektronik

Jetzt! - Differenz und Vielfalt heute

Jetzt! - Drei einzigartige Aufführungen, gemeinsam gestaltet von über 100 Stuttgarter Jugendlichen und einem Team von 12 Künstlern

Freitag, 11. Juli 2008, 19:00 Uhr

Samstag, 12. Juli 2008, 19:00 Uhr

Sonntag, 13. Juli 2008, 17:00
(anschließend Auktion der Gemälde)


Theaterhaus Stuttgart (im T2)

Eintritt: € 10 / € 5

Kartentelefon 0711 - 4020720
Infotelefon 0711 - 26346117

im Rahmen vom Netzwerk Süd
Mit großzügiger Unterstützung durch Hilfe für den Nachbarn e.V.

Netzwerk Süd

Jetzt! Improvisation als LebensMittel

Ein Kunst-Projekt zum produktiven Umgang mit Differenz und Vielfalt, ein Projekt zur Integration durch Selbstbewusstsein, zur Stärkung der eigenen Ausdrucksfähigkeit, der differenzierten Wahrnehmung und ein Übungsfeld der kreativen Freiheit in der Auseinandersetzung mit Musik, bildender Kunst, Tanz, Theater und Medienkunst.

Teilnehmer:

Über 100 Jugendliche ab 13 Jahren aus der Haupt- und Realschule Ostheim, dem Geschwister-Scholl-Gymnasium und freien Gruppen für Schauspiel, Performance und Medien.

Beteiligte Künstler :

Scott Roller, Michael Kiedaisch, Mike Svoboda, Ulrike Stortz (Musik); Nina Kurzeja, Tejo Janssen, Adrian Turner (Tanz); Jerry Willingham, Barbara Stoll (Szenisches und Regie); Carolin Kriegbaum (Live-Malerei); Jörg Koch (Medienkunst); Bettina Milz (Dramaturgische Beratung)

Künstlerische Gesamtleitung:

Barbara Stoll und Scott Roller


Infos zu Jetzt! und
Open_Music e.V.

Ulrike Stortz
Telefon 0711-327 5585
info@open-music.eu
www.open-music.eu

Margret Augst
Telefon 0711-26346117

 

Infos zum Netzwerk Süd

Jakob Berger
Telefon 0711-62 90 520

jakob.berger@netzwerksued.de

 

Das Netzwerk Süd wird gefördert durch das


 

freie Improvisation und zeitgenössische Musik

Zielsetzung:
  • Open_Music zeigt Kindern und Jugendlichen einen Weg zu ihrer eigenen Musiksprache und vermittelt ihnen die Fähigkeit, sich ohne sprachliche oder leistungsbezogene Hindernisse musikalisch auszudrücken.
  • Open_Music kann sehr gut mit  Kindern und Jugendlichen ausgeführt werden, die durch ihr schulisches Umfeld und ihr Elternhaus keine Möglichkeit zu einem aktiven musikalischen Tun erhalten, da für die freie Improvisation keine instrumentalen Kenntnisse notwendig sind.
  • Open_Music beschreitet einen neuen und innovativen Weg, wie das Interesse der Kinder an Musik auch in bildungsfernen Schichten gestärkt werden kann.
  • Open_Music ist flexibel in seinen Einsatzmöglichkeiten, kann gut in den Schultag integriert werden als aktiver, direkter Zusatz zum normalen Musikunterricht. Alter, Anzahl und musikalischer Bildungsgrad der Schüler bildet für die Ausführung keine Einschränkung.
  • Open_Music bietet ein Übungsfeld für grundlegende Kommunikationsfähigkeiten. Gegenseitiges Zuhören hat eine zentrale Bedeutung und bildet die Grundlage der musikalischen Entwicklung beim Improvisieren.
  • Open_Music ist ein Projekt zur Stärkung der eigenen Ausdrucksfähigkeit, der differenzierten Wahrnehmung und ein Übungsfeld der kreativen Freiheit in der Auseinandersetzung mit Musik, bildender Kunst, Tanz und Theater
Umsetzung:
  • Mit speziell konzipierten Workshops begleitet Open_Music Kinder und Jugendliche bei dem spannenden Umgang mit Klang und Ausdruck, frei von stilistischen und kulturellen Vorgaben.
  • Unvoreingenommenes Hören wird geschult und dabei auch ein offener Zugang zu den Werken zeitgenössischer Komponisten vermittelt.

Die Workshop-Teilnehmer machen sich durch ihr aktives und experimentelles Spiel mit bislang „Unerhörtem“ vertraut.

Trägerschaft:

Open_Music e.V. wurde 2005 unter der Schirmherrschaft von Gidon Kremer, Klaus Zehelein und der Jeunesses Musicales Deutschland gegründet. Für die erste Saison mit zahlreichen Workshops und Konzerten im süddeutschen Raum wurde Open_Music mit dem „Kinder zum Olymp“-Musikpreis ausgezeichnet. Open_Music ist Träger des Sonderpreises der Deutschen Bank und erhielt im November 2006 den Förderpreis 2006 der Region Stuttgart

Für mehr über Open_Music: open-music.eu

 

Die Musiker von Open_Music:

Ulrike Stortz –


Violine, Improvisation,
Organisation Jetzt!


Konzertexamen nach Studien bei Igor Ozim in Köln, Ricardo Odnoposoff, Wilhelm Melcher und Joachim Schall in Stuttgart. Meisterkurse u.a. bei Henryk Szeryng, Denes Zsigmondy und dem Fine Arts Quartett. Konzerte als Solistin sowie in diversen Ensembles, wie Ensemble Modern, Musikfabrik, Varianti, Zementwerk. Intensive künstlerische und konzeptionelle Arbeit mit dem interdisziplinären Ensemble >gelberklang< und dem Helios Streichquartett. Vielfältige pädagogische Tätigkeiten von Instrumentalunterricht bis zur Teamleitung bei Response (Neue Musik macht Schule) und Durchführung von „Beginner“-Konzerten im Rahmen von „Clash“ (Musik der Jahrhunderte Stuttgart). Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen vorwiegend mit zeitgenössischer Musik, Mitwirkung im Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks sowie im Staatsorchester Stuttgart. Gründung von Open_Music mit Scott Roller als  Improvisationsplattform für Workshops und Konzerte.

Scott Roller –

Cello, Komposition, Improvisation,
Gesamtleitung Jetzt!

 

geboren 1959 in Amarillo/Texas USA. Musikstudium (Cello/ Komposition) 1976-1981 an der University of Texas/Austin, L' École Normale de Musique/Paris und North Texas State University/ Denton. 1980-83 intensiv mit dem Improvisationsquartett BL Lacerta (Dallas) tätig, Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern sehr unterschiedlicher Medien. Lebt in Deutschland seit 1984. Weiteres Kompositionsstudium bei Berthold Hummel und N.A. Huber. 1987-89 Cellist der Dortmunder Philharmoniker. Seit 1991 Konzerte mit Musikfabrik NRW (Düsseldorf), Ensemble >gelberklang< (Stuttgart). 1992 Gründung des Wolpe Trios. Seit 2000 aktiv im Ensemble Adult Entertainment mit dem Posaunisten Michael Svoboda, seit 2001 im DuoMonolog und StreichQuartett HELIOS mit Ulrike Stortz u.a. Seit 2002 Konzerte u. Filmmusik mit dem Multi-Instrumentalisten Michael Riessler. Vertreten als Cellist und Komponist mit Aufnahmen bei vielen Rundfunkanstalten und CDs. Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen durch seine Tätigkeit als Teamer in den hessischen Response-Projekten und „Clash" (Stuttgart) sowie seit 2005 in der von ihm entwickelten Improvisationsarbeit mit Open_Music.

Michael Kiedaisch –


Schlagzeug, Komposition, Improvisation

Musiker und Komponist im Spannungsfeld zwischen Neuer Musik, improvisierter Musik und Jazz. Insbesondere die Zusammenarbeit mit komponierenden Improvisatoren, improvisierenden Komponisten (Mike Svoboda, Stefano Scodanibbio, Michael Riessler, Scott Roller etc.) spiegelt dies wider. Als Komponist und/oder als Interpret beteiligt an zahlreichen Bühnenproduktionen, z.B. mit dem Ballett Nürnberg („Percussiv“, „Hamlet ruft“), am Forum Theater Stuttgart („Traumlied“, „Die Glut“), bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall („Don Carlos“)

Einige eigene Projekte (z.B.„Trieau“,„Schubertiade“), diverse Projekte mit Mike Svoboda, die Arbeit mit verschiedenen Ensembles, Studioarbeit, Workshops und Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Stuttgart und der Uni Witten/Herdecke ergänzen sein Arbeitsfeld.

Mike Svoboda –


Posaune, Komposition, Improvisation


1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, in Chicago aufgewachsen, kam 1981 nach Abschluss seiner Studien (Komposition und Dirigieren) dank eines Kompositionspreises nach England und Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die Bekanntschaft und elf Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen in den achtziger und neunziger Jahren, verbunden mit Gastspielen an der Royal Opera Covent Garden, der Mailänder Scala und anderen Opernhäusern. Zusammenarbeit mit Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Frank Zappa. Er brachte in den vergangenen 20 Jahren mehr als 300 Werke zur Uraufführung - darunter sowohl Posaunenkonzerte als auch kammermusikalische Werke – und war Interpret zahlreicher Erstaufführungen der Stücke von John Cage, Michael Nyman und Iannis Xenakis. In den meisten seiner Projekte musiziert Svoboda mit seinem eigenen mike svoboda ensemble, darüber hinaus spielt er in verschiedenen Jazzformationen sowie als Solist mit namhaften Orchestern (Deutsches Sinfonieorchester Berlin, Orchester des Bayerischen, des Westdeutschen und des Südwestdeutschen Rundfunks, Bamberger Sinfoniker, Ensemble Modern, Schönberg Ensemble, KlangForum Wien und andere) oder in Duos mit dem Akkordeonisten Stefan Hussong und dem Percussionisten Michael Kiedaisch.

 

Andere JETZT! Künstler :

Nina Kurzeja -


Tanz

"Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche mit und ohne tänzerische Vorbildung. Tanz und Bewegung sind in hervorragender Weise geeignet, die Entwicklung von Jugendlichen zu fördern. Künstlerische Projekte an Schulen wirken sich nachgewiesenermaßen positiv auf zu erlernende Schlüsselkompetenzen der Kinder aus und damit auch auf das Lernverhalten allgemein. Es geht darum, im Rahmen der Schule Bereiche für Kreativität, Persönlichkeitsbildung, Verlässlichkeit und Projektplanung, die Erfahrung der Einzigartigkeit und Unersetzbarkeit, Teamarbeit sowie interkulturelle Begegnung zu schaffen. Da besonders der Tanz gar nicht einmal einen Platz im Fächerkanon der Schulen hat, liegt uns dieses Fach besonders am Herzen.

'Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.' - Kurt Tucholsky. Der Widerspruch, den Tucholsky formuliert, ist meist der Auslöser für meine Arbeiten: den Blick auf das Leben ändern, verschiedene Perspektiven einnehmen, es gibt nicht nur die eine, vermeintlich Richtige. Dies ist auch der Weg meiner Probenarbeit: Vorgänge in verschiedenen Möglichkeiten zu konkretisieren und womöglich zu kontrastieren. Die Beziehungen von Menschen stehen dabei im Zentrum. Mit den Mitteln von Bewegung und Sprache versuche ich diese Beziehungen zu untersuchen und zu verstehen. Sprache – als distanzierende Form – und Tanz – als unmittelbar emotionaler Ausdruck. Dabei ist der Kontrast dieser beiden Ausdrucksformen für mich der spannendste Moment, um für die Darsteller eine theatralische Form der Gestaltung ihrer Figuren zu finden." (Nina Kurzeja)

Nina Kurzeja wuchs in Hamburg auf und erhielt ihre Tanzausbildung an der Staatlichen Musikhochschule / Ballettakademie in Köln und an der PaluccaSchule in Dresden. Seit 1997 lebt sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin in Stuttgart und arbeitete in dieser Zeit eng mit dem Choreografen Marco Santi zusammen. Außer verschiedenen choreografischen Arbeiten, u.a. für die Musiktage Donaueschingen und der Jungen Oper des Staatstheaters Stuttgarts, entstanden seit 2002 drei abendfüllende Stücke. Mit “Kennen Sie Anita Berber?” (2005) war sie 2004 Stipendiatin der Kunststiftung BadenWürttemberg GmbH.

Tejo Janssen -

Tanz

Ausbildung zum Diplom Sozial Pädagogen , mit den Spezialfächern Drama und Musik in Nijmegen (NL) Während  seiner Ausbildung an der Tanzakademie Tilburg zweijähriger Aufenthalt in Japan: Studium im Japanischen Theater, Shiatsu (Namikoshi –Schule) und Butoh bei Tatsumi Hijikata, Kazuo Ohno und Min Tanaka (body-weather). Gründet 89 mit Leonore Welzin in Amsterdam das Butoh-Info als Unterricht & Produktion Forum,  Seit 2001 Diplom Massage und Bewegungstherapeut in Amsterdam. Er tanzt und choreographiert  international auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Im Raum Stuttgart als Performer und Lehrer Butoh-Tanztheater, sowie Massage und Bewegung tätig. Arbeitet u.a für die Tanz und Theaterwerkstatt, Art Connexion (Lior Lev), L. Welzin (Abydos), Das Forum, Das Labyrinth (kindertanz) die freie Theaterszene Stuttgart, ZKM in Karlsruhe, Atelier U. Helmholz.

Adrian Turner -

Tanz

leider ohne Bild


Adrian Turner wurde in England geboren. Er studierte an der Ballet Rambert School in London und an der Merce Cunningham in New York. Er wirkte bei einer Vielzahl verschiedenster Produktionen mit, u.a. in der "West-Side-Story" bei den Bregenzer Festspielen und Kurt Weills "One Touch Of Venus" in Freiburg. Außerdem trat er in Oper- Tanztheater- und Filmproduktionen in London, Tokio, Wien, Lissabon, Bozen, München und Stuttgart in Erscheinung. Darüber hinaus war er in Theater- und Musicalproduktionen in London und Stuttgart als Choreograph tätig. Er hat auch bereits viel Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen.

Barbara Stoll -

Schauspiel/Theater

Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin, Sprecherin. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, Mitglied des Performance-Ensembles >corps exquis< seit 1985. Engagements an Stadt- und Staatstheatern, Rollen u.a. Elektra, Titania, Maria Stuart, Medea, Filmrollen u.a. Gerti in die man liebt, Marlies in Mein Bruder der Vampir, Anne Jacobs in Tatort Kiel. Gastiert mit Monologen, Lesungen, Performances, Rezitations- und Liedprogrammen. Ausgezeichnet mit dem Elle-Hoffmann-Preis für Rezitation und dem Stuttgarter Theaterpreis für die beste schauspielerische Leistung 2005. Sprecherin bei Rundfunk und Fernsehen (Mitarbeiterin des SWR) z.B. in Features wie Schätze der Welt und anderen Produktionen wie Lichtblicke, Die Bestenliste oder Die schöne Lau (258 wöchentliche Märchenerzählungen). Teilnahme an zahlreichen Hörspielen und CD Produktionen. Senderstimme von Arte (Moderation), Senderstimme von S2 Kultur. 

Die Stimmigkeit der Stimme (Barbara Stoll / Jerry Willingham)

Das Schauspiel ist Ausdruck lebendigen menschlichen Daseins. Durch das Schauspiel wird ursprüngliche Lebensfreude erfahrbar. In diesem Sinne fördert es die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit und leistet einen Beitrag für ein lebenswertes Miteinander in einer Gesellschaft, die mehr denn je hohe Anforderungen an den Einzelnen stellt.

Es verdeutlicht die Grundsätze, nach denen wir uns verhalten, und wie wir miteinander umgehen.

Es schärft unseren Sinn für die Selbstwahrnehmung und positioniert uns gegenüber unseren Mitmenschen.

Es eignet sich für Schülerinnen und Schüler aller Alters- und Ausbildungsstufen.

Das motivierende Klima des Workshops fördert und fordert zugleich die Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens.

Schauspielunterricht ist eine wichtige Ergänzung zu schulischen Lerninhalten, der zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen beitragt.

Theaterspielen steigert die Lernfähigkeit, die Kreativität, das Verantwortungsbewusstsein und die Teamfähigkeit.

Eine Schauspielausbildung erweitert das Selbstbewusstsein.

Aufeinander hören und aufeinander eingehen, zwei wesentliche Elemente des Theaterspielens, fördern das Sozialverhalten in besonderem Maße.

Als Ausgangspunkt dieses Workshops dient das freie Sprechen. Die Stimme ist immer stimmig, doch nicht immer im Einklang mit dem, was man gerne zum Ausdruck bringen möchte. Mit Texten aus Theaterstücken, Zeitungen, Werbung und aus eigener Herstellung wird der Vereinbarung der Stimme mit der Intention des Einzelnen aktiv nachgegangen und ihre Wirkung auf Andere erforscht.

Was sage ich, wenn ich was sage? Ist es das, was ich eigentlich sagen wollte? Wie bitte?

Jerry Willingham -

Theater, Musik, Performance Art

geboren 1952 in Lubbock, Texas USA, ist u.a. tätig gewesen als Composer in Residence der Tanz-and Theaterabteilung der University of Texas, Leiter des Zentrums für Darstellende Kunst „the chURch“, Direktor der hörbaren Künste der Hotsun Company (ein Projekt der National Endowment for the Arts and Humanities), Berater für das „Artists in the Schools“ Projekt (der Texas Arts and Humanities Commission), Leiter des New Vocal Workshops, Komponist der American Deaf Dance Company, Leiter des polymedia Performance-Ensembles >corps exquis<, Visiting Professor an der Stetson University, Dozent an der Skyline High School for the Performing Arts, Geschäftsführer der Gesellschaft für Alte Musik Baden-Baden, Lehrer an der Stuttgarter Musikschule und betätigt sich außerdem in Nordamerika und Europa als Soloflötist, Komponist, Schriftsteller, Performance Artist, Dirigent und  Regisseur.

Carolin Kriegbaum -

Live Malerei

Malerei zur Musik

1983-1985 „Malerei am Farbbuffet“ bei Prof. Miklos Jeney (USA)

Summer-Camp 1983 im „Center for the Arts“ (University of Michigan/USA)

Seit 1986 öffentliche und private Einzel- u. Gemeinschaftsausstellungen,

Auftragsmalerei; Bühnendeko; CD-Covers.

Seit 1994 Experimentelle Malerei auf Holz im Großformat – entstand immer zur Musik, daraus wurde Spontan-Malerei

Seit 1997 gestaltet sie Performances mit Live-Painting. Cross-over-Projekte u.a. mit PUR, John Lord, Paul McCartney. "Ob Bogen oder Pinsel - das augenblickliche Dabeisein im Fluss der Bewegung von Farben - Klangfarben, in ihrer Möglichkeit von Vielfältigkeit, ist immer wunderbarstes Erlebnis."

Carolin Kriegbaum, Musikerin und Malerin, absolvierte ihre Violastudien in den USA und bei Serge Collot in Paris. Carolins Leidenschaft galt schon seit frühester Jugend der Kammermusik u.a. im Arioso-Streichquartett. Entscheidende Impulse erhielt sie durch ihre Begegnungen mit Sergiu Celibidache im Festspielorchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals und seine Vorlesungen. Sie spielt in Helmuth Rillings Bach Collegium Stuttgart und gastiert beim Radiosinfonieorchester Stuttgart.

Bettina Milz -

Dramaturgie/Tanz

Studium der Angewandten Theaterwissenschaften, Universität Gießen, anschl. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft Frankfurt/Main bei Prof. Hans-Thies Lehmann, Dramaturgin am Theater Erlangen mit Schwerpunkt Tanz und experimentelle Theaterformen, Journalistin u.a. für ballet-tanz. 1996 - 98 Projektleitung der TanzRegion 97 für die KulturRegion Stuttgart gemeinsam mit Dr. Johannes Odenthal, ab 1998 eigenes Kulturbüro, Tätigkeit für u.a. für die Landesbank Baden-Württemberg und das Siemens Arts Program. Kulturpolitisches Engagement für den zeitgenössischen Tanz, Mitbegründerin des Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart, 1999 bis 2004 Mitglied im Kulturausschuss der Stadt Stuttgart. 1999 bis 2003 Produktionsleiterin und Dramaturgin der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart, 2004 - 2006 künstlerische Projektleiterin des Festivals Tanzplattform Deutschland 2006 im Theaterhaus Stuttgart. Lehrtätigkeit im Bereich Theaterwissenschaft an den Universitäten Erlangen, Frankfurt, Mainz und Berlin sowie Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg. und hat in verschiedenen Publikationen über Tanz, Oper und experimentelles Theater geschrieben. Bettina Milz lebt und arbeitet in Stuttgart als freie Dramaturgin, Autorin und Kuratorin.


Jörg Koch-

Sound Design

Jörg Koch (geboren 1971 in Stuttgart) arbeitet als Musiker im experimentellen elektronischen Bereich und Toninstallationskünstler. Der Autodidakt beschäftigt sich seit Mitte 90er Jahre mit elektronischer Musik und legt einen Schwerpunkt seiner Arbeit insbesondere auf die Verwendung des Computers als Live- und Improvisationsinstrument - als Solist sowie in Ensembles mit elektronischen Musikern oder auch "traditionellen" Instrumentalisten.

Jörg Koch leitet die in Stuttgart regelmäßig stattfindende Konzertreihe "Elektrominibarklingelton - Improvisationen für Personalcomputer". Er betreibt außerdem das Label onitor, auf dem innerhalb der letzten 10 Jahre 60 Veröffentlichungen zwischen elektronischer Popmusik, Dub und Minimal Techno erschienen sind und veröffentlicht und spielt in diesem Rahmen regelmäßig unter seinem Nebenprojekt Solovyev.

Seine Arbeiten wurden zuletzt in Seoul (Korea), Japan, Hamburg, Brüssel und Stuttgart (u.a. Kunstmuseum Stuttgart) aufgeführt.

www.joergkoch.de
www.elektrominibarklingelton.de
www.onitor.de